Dokumentation Bundestag Unfallrettung 1971 - Werner Wolfsfellner MedizinVerlag

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Dokumentation Bundestag Unfallrettung 1971

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Werner Wolfsfellner
Herausgebergemeinschaft
in Vorbereitung

DOKUMENTATION
Geschichte der Luftrettung

Öffentliche Bundestagsanhörung zur 
Verbesserung der Unfallrettung 
Bonn, 21. Juni 1971
Ein Meilenstein in der Entwicklung des Rettungswesens 
Bilder, Dokumente, Hintergründe

Format: ca. 18 x 22 cm (B x H)
Seitenzahl: ca. 170 Seiten
Erscheinungstermin: ca. Ende 2016/Anfang 2017
Buchhandelspreis voraussichtlich EUR 26,00

Dokumentation
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in Vorbereitung

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Zum Projekt
Vorabinformation
 
Am 21. Juni 1971 fand eine damals wegweisende „Öffentliche Anhörung von Verbänden und Bundesländern“ zur Verbesserung der Unfallrettung statt. Zur Erinnerung: In diesen Jahren zählte man etwa 20.000 Verkehrstote und etwa 200.000 Notfalltote pro Jahr.
 
Veranstalter war der seinerzeit zuständige Ausschuss für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen. Teilnehmer waren Deutsches Rotes Kreuz, Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren, Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V., Johanniter-Unfallhilfe, Malteser-Hilfsdienst e. V., Gemeinsamer Beirat für Verkehrsmedizin des Bundesverkehrs- und Bundesgesundheitsministeriums, Bayern (Staatsministerium des Innern), Hamburg (Behörde für Inneres), Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales), Allgemeiner Deutscher Automobilclub e. V., Automobilclub Europa e. V., Automobilclub von Deutschland e. V., Deutsche Verkehrswacht e. V., Rettungsdienststiftung „Björn Steiger“. Nach Anwesenheitslisten: 43 Experten und etwa 20 Ausschussmitglieder. Markante Beiträge lieferten u. a.: Prof. F. W. Ahnefeld, Prof. Eberhard Gögler, Prof. Wolfgang Herzog, Gerhard Kugler, Karl Seegerer, Franz Stadler, Siegfried Steiger.
 
Im Archiv von Gerhard Kugler, damals aktiver Teilnehmer bei der Anhörung und später langjähriger Geschäftsführer der ADAC-Luftrettung, fanden sich während der Arbeiten an dem in unserem Verlag gemeinsam produzierten Buch ADACOPTER-2 viele Dokumente, Notizen, Korrespondenzen, Exposés. 
Bemerkenswert: Gerhard Kuglers 11-seitige Analyse (Maximen, Ist-Stand, Soll-Stand, Kosten) über den Notruf 110, Notrufanlagen an Bundesstraßen, Einsatz von Rettungshubschraubern = eine Bestandsaufnahme, die (s)eine Vision enthält.
 
Diese Dokumente schlummerten etwas geheimnisumrankt vor sich hin; viele damalige Teilnehmer an der Anhörung weilen inzwischen nicht mehr unter uns, – mancher Versuch, Augenzeugen noch hierüber zu befragen, kam zu spät. Allerdings wurde aus den Unterlagen immer wieder – meist einseitig, meist aus dem Zusammenhang gerissen zitiert. Vor allem Siegfried Steigers Bemerkung über die Luftrettung mit der sogenannten „massivgoldenen Haustüre.“ [Originalzitat, Siegfried Steiger: … „Ich persönlich bringe immer den Vergleich: Solange der Rettungsdienst bei uns noch nicht funktioniert, ist der Einsatz von Hubschraubern sekundär; denn ein Besitzer eines Reihenhauses kann sich auch keine massivgoldene Haustüre leisten. Die Ablösung des Rettungswagens durch den Hubschrauber ist eine ausgesprochene Illusion …“]
 
Aus den Unterlagen zur 33. Sitzung des Ausschusses am 21. Juni 1971 geht in unvergleichlicher Darstellung die Situation des Rettungswesens (damals noch in der Begrifflichkeit „Unfallrettungsdienst“) in dieser Epoche hervor.
 
Nachdem am 1. November 1970 der Rettungshubschrauber »Christoph 1« in München-Harlaching als Modellversuch in Dienst gestellt wurde, konnten auch die ersten Daten und Fakten zur Luftrettung durch den ADAC präsentiert werden (bis zum Einsatz 364). Die Meinungen über die „neue“ Luftrettung waren vielfältig, meist ablehnend.
 
In dem Hearing ging es schon damals um – auch heute noch mitunter aktuelle – Positionen und Streitfragen: Qualifikation des medizinischen Personals und der klinischen Versorgung, das medizinische und technische Equipment, Notruf, münzfreier Notruf, allbekannte Finanzierungsfragen u.v.a.m.
 
Die heute – im sogenannten „Handy-Zeitalter“ fast unvorstellbare Situation allein der Notfallalarmierung (in der Nacht, auf dem Lande) beschrieb der seinerzeitige ADAC-Vizepräsident Franz Stadler aus seiner praktischen Erfahrung auf eindrucksvolle Weise, auch heute vielleicht für jüngere Generationen dann verständlich.
 
Die Dokumentation beinhaltet das Zusammentragen und Auswahl der Unterlagen, Dokumente, Zeitungsmeldungen, Digitalisierung in eine lesbare Textversion, Interviews mit Zeitzeugen.
 
Gewidmet wird dieses Buch Gerhard Kugler (4. Mai 1935–3. Nov. 2009).



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Der Erscheinungstermin dieser Publikation wird nochmals verschoben, auf voraussichtlich Ende 2016/Anfang 2017; 
es sind weitere neue Dokumente aufgetaucht und einige der wenigen noch lebenden Zeitzeugen im Interview; auch Vorworte sind angefragt.
Hier gilt mehr denn je der Erfahrungswert: „Gut Ding will Weile haben“.


Weitere Details zum Projekt und voraussichtlichen Inhalt folgen


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Letzte Aktualisierung: 18. Oktober 2016

 
 
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