Heinrich Klingshirn - Werner Wolfsfellner MedizinVerlag

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Heinrich Klingshirn

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Heinrich Klingshirn

Erhalte dir die Zeit

Herausgeber, Autor, Fotograf: Heinrich Klingshirn
Bearbeitet von: Werner Wolfsfellner
Erscheinungstermin: 6. Aug. 2007

Auflage: 1., Neuerscheinung
Produktsprache: deutsch
Seitenzahl: 94 S.
Format: 19 x 13 cm (H x B)
Gewicht: ca. 130 g
Abbildungen in Farbe: 13 (Blumenbilder)
Einband/Ausstattung: flex. Softcover
Schriftgröße: 10,5 Times (augen- und lesefreundlich)
Verlag: Werner Wolfsfellner MedizinVerlag, München

(Edition Lyrik)
ISBN-13: 978-3-933266-83-5

Lieferbarkeitsstatus: vom Verlag lieferbar, auf Lager o
Buchhandelspreis: EUR 17,00
(offizieller VLB-Referenzpreis)


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Vorwort des Autors

Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich eines Tages Gedichte schreiben würde. Denn ich bin von Haus aus eher ein Mensch, der sich in Prosa ausdrückt; das brachte schon mein Beruf mit sich. Wie kam es, dass ich plötzlich die Lyrik – den Ausdruck der menschlichen Subjektivität – für mich entdeckte? Das Ganze hängt mit dem Ruhestand zusammen. 
Gesundheitlich bedingt kam er für mich früher als er eigentlich vorgesehen war. Ich begab mich auf die Suche, mein Leben, den so genannten dritten Lebensabschnitt, neu zu orientieren. Auf stillen Wanderungen in Südtirol begann ich die Natur wieder zu entdecken; und zwar mit allen Sinnen. Dies brachte mich zum Staunen und zum Schreiben. Und so entstand mein erstes Gedicht, das ich „Auf dem richtigen Weg“ nannte, um mir gleichzeitig auch eine Orientierung zu geben.
Es dauerte noch eine Weile, bis ich Gefallen daran fand, Gedanken in dieser Form zu Papier zu bringen. Dabei habe ich mich an kein Versmaß gehalten und mich auch nicht auf bestimmte Themen beschränkt. Der Inhalt meiner lyrischen Versuche – und so will ich sie auch bezeichnen – spannt deshalb einen weiten Bogen. Er reicht über die Reflexion über Dinge, die mir in meinem Leben wichtig sind, über Ereignisse, die mich emotional stark berührten, bis hin zu Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen und Gegebenheiten.
Wichtig war und ist mir bei allen meinen Reflexionen das Phänomen Zeit. Zu ihm das rechte Verhältnis zu finden, sehe ich gerade im Ruhestand als eine der großen Herausforderungen an. Schon vor fast zweitausend Jahren schrieb Seneca über den Wert der Zeit in seinen Briefen an Lucilius: „Rette dich dir selbst; sammle und erhalte dir die Zeit, die dir bisher geraubt oder entwendet wurde oder entschlüpfte.“ Deshalb meine ich, den Ruhezustand als eine Zeit zu begreifen, die es sich zu erhalten gilt; vor allem als eine Zeit zum Zeit haben – für sich und andere. Dann kann dieser Lebensabschnitt eine beglückende Zeit sein.

Heinrich Klingshirn
Im Juni 2007


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Letzte Aktualisierung: 23. Sept. 2015

 
 
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